Fotos digitalisieren

Fotos digitalisieren & auf ein modernes Speichermedium überspielen

Alte Alben voller Fotos, schön aufgereiht im Regal, oder auf dem Dachboden gelagerte, mit Staub bedeckte Stapel von Papierbildern als Fotoabzüge hat heutzutage jeder zuhause. In ihnen stecken wertvolle Erinnerungen und schöne Momente.

In analoger Form minimiert sich ihr Wert leider mit der Zeit. Bereits nach zehn Jahren verlieren die Papierbilder durch Verblassen der Farben sowie durch Risse, Flecke und andere Unreinheiten an Qualität. Darum ist es höchste Zeit, die geliebten Fotos so schnell wie möglich in eine digitalisierte Form zu bringen. Die Film-Retter sind dafür Ihre idealen Ansprechpartner, denn wir sind seit über zehn Jahren Experten für das Digitalisieren von Fotos.

Nach dem Digitalisieren überspielen wir die Aufnahmen auf ein modernes Speichermedium. Bei uns Film-Rettern können Sie aus mehreren Datenträgern den für Sie passenden auswählen. Wir haben USB-Sticks, Festplatten, DVDs, Blu-rays und CDs im Sortiment. Auch die Zusendung eines Download-Links ist möglich.

Vertrauen Sie uns Ihre Erinnerungen an: Das Foto-Digitalisieren rettet Ihre Fotoabzüge vor dem Zahn der Zeit!

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Digitalisierung Ihrer Fotos bei den Film-Rettern – Ihre Vorteile

  • Verwendung von modernen und professionellen Geräten
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer transparenten Kostenstruktur
  • Fotos jeder Größe
  • Scan mit 300 dpi oder 600 dpi
  • automatische Bildverbesserung für optimale Bildqualität
  • Entfernung von Staub, roten Augen, Fotoretusche, Farbkorrektur, Kontrastanpassung
  • automatische Schräglagenkorrektur, Zuschneiden und Bilddrehung
  • Bilderschärfung sowie Glättung von Hintergrundfarben
  • Speicherung als TIFF, RAW, JPEG oder ein anderes gewünschtes Format
  • richtige Sortierung durch Ordner; die von Ihnen gewählte Bildreihenfolge wird beibehalten
  • platzsparende Lagerung Ihrer gescannten Fotos auf USB-Sticks, Festplatten, DVDs/Blu-rays, CDs oder Download-Link
  • mehrfache Nachbearbeitung der gescannten Fotos
  • Vervielfältigung der gescannten Fotos ohne Qualitätsverlust – zu Hause, im Fotogeschäft und im Drogeriemarkt
  • bequeme Abwicklung Ihres Auftrags durch den Film-Retter Abholservice zu einem günstigen Preis – deutschlandweit
  • schnelle Lieferzeiten Ihrer Fotos und der Scans durch den Film-Retter Express-Service
  • Rücklieferung Ihrer Fotos und der Scans als versichertes DHL-Paket
  • alles aus einer Hand – keine Fremdfirmen, keine Drittanbieter

Je mehr Fotos wir für Sie digitalisieren, desto niedriger fällt der Preis für jedes Foto aus. Unsere Devise: je mehr, desto weniger!

Rufen Sie uns an, schicken Sie eine E-Mail oder besuchen Sie uns in der Geschäftsstelle. Das Team der Film-Retter berät Sie gerne – kostenlos und unverbindlich.

Ihre Fotos auf Festplatte, USB-Stick, DVD etc.

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So funktioniert's:

  • Bestellen: Auftragsformular ausdrucken und ausfüllen ...
  • Verpacken und Versenden: Auftragsformular und Fotomaterial an uns schicken
  • ... oder: Sie kommen gerne – nach Terminabsprache – persönlich vorbei.
  • Auf Wunsch holen wir Ihren Digitalisierungsauftrag direkt bei Ihnen zuhause ab!
  • Bezahlen: Wenn Ihr USB-Stick, Ihre Festplatte, Ihre DVD etc. fertig ist, bekommen Sie von uns die Rechnung. Haben Sie Ihr Material persönlich gebracht, rufen wir Sie an, damit Sie Ihre Fotos wieder abholen können. Sie bezahlen dann einfach bar vor Ort.
  • Nach Zahlungseingang schicken wir die fertigen USB-Sticks, Festplatten, DVDs etc. und natürlich Ihre Fotos als versichertes Paket an Sie zurück.
  • Erinnerungen ansehen und sich freuen.

Kundenzufriedenheit

Top-Qualität ★★★★

viele alte Fotos für die Digitalisierung

Film-Retter Service-Portal

Kostenlose Beratung
Wir beraten Sie gerne!
Kontaktieren Sie uns einfach.


Preisliste
Unsere Preise finden Sie hier
auf einen Blick.


Abholservice
Wir holen Ihre Fotos bequem bei Ihnen zu Hause ab.


Auftragsformular
Der schnellste Weg zu Ihren
digitalisierten Fotos.


Express-Service
Wir digitalisieren Fotos –
und das in nur 10 Werktagen!


Geschenk-Gutscheine
Der Film-Retter-Gutschein:
ein individuelles Geschenk!


Serviceleistungen
Unser Service – für Ihre
Digitalisierung.


Häufig gestellte Fragen
Haben Sie Fragen? Hier ist
bestimmt die richtige
Antwort dabei.


Das Licht sollte aus einem 45 Grad Winkel auf das Foto strahlen und es gleichmäßig treffen, um Spiegelungen durch das Abfotografieren auszuschließen. Wenn Sie Farbstiche auf Fotos neutralisieren möchten, können Sie auf einen manuellen Weißabgleich zurückgreifen.

Ferner muss das Foto so flach sein, wie es nur irgendwie möglich ist. Wenn Sie Fotos besitzen, die eine starke Wölbung aufweisen, können Sie sie beispielsweise unter ein schweres Buch legen, damit sie glatter werden. Dieser Prozess dauert allerdings seine Zeit.

Wenn Sie nach einer schnelleren Lösung suchen, positionieren Sie die Fotos beim Fotografieren unter einer Glasplatte. Das beste Ergebnis werden Sie dadurch jedoch nicht erzielen. Denn es entstehen leider ungewünschte Spiegelungen auf den Fotos; auch ein Kontrastverlust der Farben auf den Fotos ist möglich.

Zum Schluss speichern Sie die Digitalbilder als RAW-Dateien. So haben Sie die Möglichkeit, die Fotos mit entsprechenden Bearbeitungsprogrammen nachträglich zu optimieren.

Wir empfehlen Ihnen Filmscanner, die mit LED anstelle von Halogenlampen arbeiten. Das hat nicht nur eine längere Lebensdauer des Gerätes zur Folge, sondern die drei unterschiedlichen Spektren bieten Ihnen auch deutlich bessere Farbbalancen und Kontrastmöglichkeiten.

Ein weiteres Kriterium, auf das Sie beim Digitalisieren von Fotos mit einem Filmscanner besonderen Wert legen sollten, ist die Kapazität des Filmscanners. Je nach Höhe bietet er nämlich die Möglichkeit, ganze Filmstreifen innerhalb eines einzigen Durchganges zu scannen.

Auch ungerahmte Dias können mit einem Filmscanner problemlos eingescannt werden. Sie wünschen weitere Informationen, wie Sie Dias und Negative von zuhause aus einscannen können? Dann nutzen Sie doch einfach den Service der entsprechenden Seiten zu Dias und Negativen.


Während des Scanvorgangs der Fotos werden Rohdaten vom Scanner an den Computer übermittelt. Der PC erhält sie über ein Scanprogramm, welches in der Regel im Lieferumfang enthalten ist und verarbeitet sie weiter. Die nötigen Voraussetzungen erfüllt jeder Rechner; sie sind nicht sonderlich hoch, da letztendlich kein fertiges Bild zur Speicherung übertragen werden muss.

Der Speicherplatz auf der Festplatte des Computers spielt eine untergeordnete Rolle, da die Programme, die für den Scan notwendig sind, nicht viel Speicherplatz benötigen. Sie sollten allerdings darauf achten, in welchem Format und in welcher Größe die Bilder nach dem Scan gespeichert werden.

Relativ wenig Speicherplatz verbraucht beispielsweise das komprimierte Bildformat JPEG. Bei TIF-Dateien ist der Bedarf an Speicherplatz merklich höher. Leider eignet sich das JPEG-Format nicht für die Weiterverarbeitung der Bilder. Wir raten Ihnen daher zur Verwendung von TIF. Sollte auf Ihrem Rechner der Speicher nicht reichen, können Sie ihn jederzeit mit einer externen Festplatte erweitern.

Wichtig ist, dass die Farben Ihrer Fotos nicht verfälscht sind. Achten Sie daher bitte auf die Kalibrierung Ihres Bildschirms – mit Programmen wie „Spyder“ erzielen Sie gute Ergebnisse.


Fotos digitalisieren: Auflösung und Belichtungsspielraum

Auflösung

Der Belichtungsspielraum und die Auflösung sind einer der Kernpunkte, auf die man bei Kauf eines Scanners achten sollte. Folgend werden beide Begriffe erläutert:

Viele bringen dieses Wort in Verbindung mit Bildschirmen, Fotos oder generell Kameras. Auch Scannerhersteller bewerben ihre Produkte gerne mit hohen Auflösungen. Doch, vorab gesagt, haben heutzutage die meisten Scanner eine ausreichende Auflösung. Dabei gilt, dass alles über 300 dpi als okay gilt.

Belichtungsspielraum

Der Belichtungsspielraum bestimmt das Detail eines Fotos, also wie der Scanner Schatten und Licht am besten darstellt. Dies ist einer der größten Vorteile von analogen Negativen. Sie haben eine extrem hohe Belichtungszeit und können somit Kontraste sehr gut wiedergeben. Wird also ein Schwarz-Weiß-Foto, welches bekanntlich den höchsten Belichtungsspielraum unter den Negativen hat, mit einem guten Scanner bearbeitet, entsteht ein qualitativ hochwertiges digitales Foto mit vielen Bildpunkten. Die Bewertung der Qualität eines Belichtungsspielraums reicht auf einer Skala von 0 bis 4 und wird in Dmax gemessen. Ein Dmax-Wert von 3 sollte qualitative Ergebnisse erreichen.

Zusammenfassung

Da man seine Fotos nur einmal scannt und diese auch in einer guten Qualität haben will, sollte man IMMER in höchster Qualitätsstufe scannen. Fast alle Scanner haben eine 28- oder 48-Bit-Rate, um Farbinformationen des Fotos zu speichern. Dabei kommt es zum Beispiel drauf an, zwischen wie vielen Farbtönen Ihr Scanner unterscheiden kann. Neuere Scanner sind älteren weit voraus, indem sie heutzutage innerhalb einer Farbe zwischen 4000 Farbtönen unterscheiden können.

Also gilt: Wer mehr Farbinformation für ein „echteres” Bild wünscht, sollte auch einen Scanner mit höherer Bitrate kaufen.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass Sie Abstriche entweder in Zeit, Kosten oder Qualität machen müssen. Das können Sie jedoch einfach mit einer Digitalisierung bei den Film-Rettern umgehen. Bei uns erzielen Sie definitiv das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.


Die Geschichte der Fotografie

Die Vorentwicklung der Fotografie leistete Ibn al-Haitham mit der „Camera Obscura“ („Dunkle Kammer“), einem Kasten aus Holz. Ibn al-Haitham war ein um das Jahr 980 lebender arabischer Forscher, Mathematiker, Optiker und Astronomen. Das Bild, was Ibn al-Haitham mit dem Holzkasten erzeugen konnte, stand jedoch auf dem Kopf! Ibn al-Haitham wunderte sich über dieses Phänomen. Zeit seines Lebens blieb es für ihn ein Geheimnis.

Es war der berühmte Leonardo Da Vinci, der schließlich aufdeckte, warum das Bild umgedreht dargestellt wurde. Aber auch er fand keine Methode, um diesem Phänomen auf Fotos entgegenzuwirken. 

Eine Teillösung erarbeitete schließlich der deutsche Erfinder Johann Zahn im Jahr 1686. Er baute eine kleinere Version der „Camera Obscura“ und integrierte einen kleinen Spiegel, der in einem 45°-Winkel zur Linse stand. Der Spiegel sorgte dafür, dass das Bild richtig herum angezeigt wurde – endlich!

Eine Revolution: die ersten richtigen Bilder in der Geschichte der Fotografie

Fotos digitalisieren
Das erste Foto der Welt von 1826

Demjenigen, dem es zuerst gelang, richtige Fotos zu erstellen, war der Franzose Joseph Nicéphore Niépce (1765 bis 1833). Er nutze dafür chlorsilbergefärbtes Papier. Leider waren die Fotos nicht lichtbeständig, sodass sie nach kurzer Zeit verblassten. Mit der Beschichtung der Fotos mit Asphalt gelang es Niépce, die Erkennbarkeit der Abbildungen deutlich zu verlängern. Niépces erste auf diesem Weg entstandene Aufnahme zeigt den Blick aus seinem Fenster in Chalon-sur-Saône. Dieses erste, auf einem Papier gebannte Bild war eine Sensation!

Die seitdem dargestellten Motive auf Fotos durften sich allerdings nicht bewegen, da die Belichtungszeit bis zu acht Stunden betrug. Menschen und Tiere ließen sich so natürlich nicht fotografieren. Eine Lösung erarbeitete abermals ein Franzose: der bekannte Theatermaler Louis Jaques Mandé Daguerre (1787 bis 1851). 1837 gelang es ihm durch Zufall, die Belichtungszeit für Fotos auf revolutionäre 20 Minuten zu verkürzen. Ganz unerwartet: Da die Wetterbedingungen für eine lange Belichtung nicht mitgespielt hatten, musste Daguerre seinen Vorgang abbrechen. Die Jodsilberplatte legte er deshalb in einen Chemieschrank. Als er sie später wieder herausnahm, war die Perfektion gelungen: Man konnte ein Bild erkennen!

Nach einer Reihe von Nachforschungen entdeckte Louis Daguerre den Grund dafür: Es war Quecksilber, das sich zeitgleich ebenfalls im Chemieschrank befunden hatte. Ab nun behandelte Daguerre seine Jodsilberplatten mit Quecksilberdämpfen. Zudem verwendete er eine Kochsalzlösung, um zu verhindern, dass das Bild verblasste. Daguerres Verfahren ging in die Geschichte ein und trägt ihm zu Ehren den Namen „Daguerreotypie“.


Alte und neue Fotoformate

Um Ihnen mehr Information über Ihre Fotos bieten zu können, stellen wir Ihnen kurz die gängigen Foto-Formate vor. Spricht man von einem Format, ist immer die Größe, also das Seitenverhältnis von Höhe und Breite eines Fotos gemeint. Die meisten Fotos werden von Digitalkameras gemacht und haben daher oftmals ein Format von 3:4, wenn man dies nicht manuell umgestellt hat. Das Seitenverhältnis von analogen Fotos beträgt 2:3.

Wie diese beiden Formate im Verhältnis stehen, zeigt die folgende Grafik:

alte und neue Fotoformate

Unser Tipp:

Falls Sie Fotos mit einer Digitalkamera aufnehmen, jedoch das klassische 2:3 Format bevorzugen, beachten Sie schon beim Fotografieren einen erweiterten Rand um Ihr Motiv. Wird das Foto schließlich umformatiert und werden – wie oben zu sehen – Ränder weggeschnitten, sind dies hoffentlich keine wichtigen Elemente für das Motiv.

Häufige Fragen zu Fotos

Die Auflösung Ihres Fotos sollte abhängig davon gewählt werden, was Sie später damit machen wollen. Wenn Sie Ihre Fotos einfach digital abspeichern und lediglich auf dem PC betrachten wollen, reichen Auflösungen von 300 dpi. Je nach Wahl Ihrer Digitalisierung, ist diese auch durch eine alternative Fotografie zu gewährleisten.

Wollen Sie Ihre Bilder jedoch ausdrucken, reicht diese Qualität nicht mehr. Die Bilder sollten dafür wirklich gescannt werden, um mehr Bildpunkte oder auch Bildinformationen für einen späteren Druck zu digitalisieren.

Nachdem ein Medium digitalisiert wurde, kann es beliebig oft ohne Qualitätsverlust kopiert werden. Dies bietet wunderbare Möglichkeiten, beispielsweise zur Archivierung Ihrer Fotos. Die beste Alternative ist die Archivierung auf zwei Festplatten. Diese halten die meisten äußerlichen Einwirkungen aus. Sind Ihre Daten auf zwei Festplatten gespeichert, sollten Sie diese entfernt voneinander aufbewahren, um bei einer Zerstörung immer noch die andere sicher gelagert zu haben. Um sich sicher zu sein, dass die Daten auch mehrere Jahre halten, sollten Sie den Datenträger alle 5 Jahre prüfen.

Andere gute Alternativen sind DVD-Rohlinge. Diese sind jedoch anfälliger für äußere Schäden. Ist die DVD zum Beispiel verkratzt, sind auch die Daten verloren. Auch hier sollten die Daten alle zehn Jahre auf einen neuen DVD Rohling überspielt werden. Da diese nicht besonders viel kosten, ist dies finanziell auch leicht zu bewältigen.

Wer ein Foto bei einer Farbtiefe von 24 Bit mit einer Auflösung von 4000dpi scannt, erhält eine Bilddatei, die im unkomprimierten TIF-Format ca. 60 Megabyte Speicherplatz in Anspruch nimmt. Speichert man das Bild dann im JPG-Format ab, sinkt die es auf 5 Megabyte ab. Dies sollte man jedoch nur tun, wenn man die Bilder zur einfachen Betrachtung und herkömmlichen Datenspeicherung digitalisiert hat. Will man das Bild später nachbearbeiten, sollte es nicht komprimiert sein, sondern mit einer Größe von 60 Megabyte mit mehr vorhandenen Bildinformationen abgespeichert werden. Da jedoch 60 Megabyte, als auch 5 Megabyte eine beschauliche Speicherkapazität sind, sollte das jeder Rechner bewältigen können.

Mehrfachscans kann man nur mit sehr guten Filmscanner machen und dient der Verringerung des Bildrauschens. Auch wenn die sonstige Qualität des Scanners sehr gut ausfällt, kommt es vor allem in dunklen Bildbereichen vor, dass die Farben einzelner Pixel verfälscht werden. Beispielsweise sind dann auf einer schwarzen Oberfläche einzelne rote, grüne oder gelbe Pixel zusehen. Durch den Mehrfachscan werden eben solche Schönheitsfehler vermieden. Man kann bei moderneren Scannern zwischen 2 bis 16-fachen Scans wählen. Wer solch einen Mehrfachscan durchführt, stellt schnell fest, dass seine JPG-Datei pro Scan immer kleiner wird.

Beispielsweise hat ein Scan mit 400 dpi eine Größe von 10 Megabyte. Führt man nun einen 2-fachen Scan durch, schrumpft die Dateigröße auf 9,8 Megabyte. Dies passiert aus folgendem Grund:
Bei der Kompression eines JPG werden Bildstrukturen die gleichmäßig sind stark komprimiert. Ganz einfach kann man das so erklären: Wenn die Fläche eines Bildes 10.000 blaue Pixel hat, werden anstatt 10.000 einzelnen Pixeln, die Menge von 10.000 Pixeln und deren ungefährer Ort gespeichert. Jedoch brauchen einzelne Störpixel eine Definition von Flächen, die zusätzlich gespeichert werden. Daraus entstehen mehr Daten, die gespeichert werden müssen. Die JPG-Datei wird also größer. Da durch einen Mehrfachscan eben diese Störpixel entfernt werden, werden auch weniger Pixel gespeichert. Die JPG-Datei wird also kleiner.

Kleiner Tipp: Hat eine JPG-Datei nach einem Mehrfachscan weniger Speicher, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Mehrfachscan funktioniert hat, ob man das Ergebnis erkennt oder eben nicht.

Wenn ein Scanner eine Filmvorlage "abscannt", schickt dieser erst einmal "rohe" Scandaten an den angeschlossenen PC. Diese werden dann mithilfe der beiliegenden oder neu installierten Scansoftware weiterverarbeitet. Die Scansoftware kann zwar je nach Belichtungsmessung oder Mehrfachscan verstellt werden, die eigentliche Bildbearbeitung erfolgt jedoch nach dem Scanvorgang. Deshalb ist ein Teil des Scanvorgangs auch ein Bildbearbeitungsvorgang.

Grundlegende Bildbearbeitungen wie Kontrast-, Helligkeits- oder Farbeinstellungen kann man bereits vor dem Scan in der Software des Scanners einstellen oder nach der Digitalisierung anschließend mit einem Bildbearbeitungsprogramm durchführen. In der Regel lassen sich gleiche Ergebnisse erzielen, ob man die Bearbeitung vor oder nach dem Scan durchführt.

Führt man die Bearbeitung während des Scans durch, hat man den Vorteil, direkt nach dem Scan ein fertiges Bild zu erhalten. Andererseits kann man bei der Bearbeitung nach dem Scanvorgang in Programmen wie Photoshop zusätzlich Retuschierarbeiten oder andere Korrekturen vornehmen.

Grundsätzlich sind Fotomagazine oder Fotografie-Foren der beste Ort für Informationen aller Art, über Fotografie, Kameras usw. Ein rennomiertes Foto-Magazin ist Heise.

Auf der Website von Heise finden Sie nicht nur etliche Foren mit Privatleuten als persönlicher Ratgeber, sondern auch regelmäßige Artikel über die Fotografie, Neuheiten und anderen Dingen. Besuchen Sie dazu einfach heise.de.